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Mit Kreditkarte ins Ausland: Welche Gebühren kommen auf mich zu?

Eine Kreditkarte ermöglicht, auch im Ausland unkompliziert zu bezahlen und Bargeld abzuheben. Inzwischen gibt es unzählige Kreditkartenanbieter und -typen. Da verliert man schnell einmal den Überblick darüber, welche Gebühren wann erhoben werden.

Auslandseinsatzgebühr

Die Auslandseinsatzgebühr (auch Wechselkursgebühr) wird immer dann fällig, wenn die Kreditkarte außerhalb des Euroraums zum Einsatz kommt. Sie wird nicht nur beim Abheben von Bargeld oder Bezahlen von Dienstleistungen oder Waren in Nicht-Euro-Ländern fällig, sondern beispielsweise auch beim Einkauf in Onlineshops, die ihre Rechnung in Fremdwährung stellen. Die Auslandseinsatzgebühr beträgt in der Regel zwischen 1 und 2%, einige Kartenanbieter berechnen jedoch auch einen Pauschal- oder Mindestbetrag.

Bargeldgebühr

Oftmals wird auch noch die sogenannte Bargeldgebühr erhoben. Sie wird – egal ob im In- oder Ausland – immer dann fällig, wenn mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben wird. Sie beläuft sich in der Regel auf 1 – 5% des Betrages, meist wird jedoch ein Mindestbetrag von etwa 5 EUR fällig. Einige Kreditkartenanbieter erheben jedoch keinerlei Bargeldgebühr. Das Abheben von Geld mit der Kreditkarte ist dann im Euroraum kostenfrei.

Sonstige Gebühren

Welche sonstigen Gebühren anfallen, hängt vom Kartentyp sowie -anbieter ab: Handelt es sich um eine Prepaid-Karte, eine an ein Girokonto gekoppelte oder gewährt sie dem Karteninhaber einen Kredit? Ist die Karte kostenlos oder wird eine Jahresgebühr erhoben? Keinen Einfluss haben Kartenanbieter auf Gebühren, die von fremden Banken für die Nutzung des Geldautomaten erhoben werden. Diese müssen jedoch angezeigt werden. Auch Händler können zusätzliche Kreditkartengebühren erheben, über die Sie spätestens auf Nachfrage aufgeklärt werden müssen.

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Dieser Artikel ist von einem Gastautor. (Blog http://www.Geldwissen.com)

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